logo kreis

Siebenpunkt-Marienkäfer

Der Siebenpunkt-Marienkäfer ist einer der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Käfer Europas. Mit einer Körperlänge von etwa 6 bis 8 Millimetern zählt er zu den mittelgroßen Marienkäfern. Charakteristisch sind seine leuchtend roten Flügeldecken mit insgesamt sieben schwarzen Punkten – drei auf jeder Seite und ein Punkt in der Mitte. Der Halsschild ist schwarz gefärbt und zeigt zwei auffällige weiße Flecken, die dem Käfer ein kontrastreiches Erscheinungsbild verleihen.

Die Art lebt in einer Vielzahl von Lebensräumen, darunter Gärten, Wiesen, Felder, Waldränder und Parks. Besonders häufig ist der Siebenpunkt-Marienkäfer dort anzutreffen, wo viele Blattläuse vorkommen, denn diese bilden seine Hauptnahrungsquelle. Sowohl die erwachsenen Käfer als auch die Larven sind äußerst effektive Räuber und können im Laufe ihres Lebens mehrere Tausend Blattläuse vertilgen. Dadurch gilt die Art als wichtiger Nützling in der Landwirtschaft und im Gartenbau.

Die Fortpflanzung erfolgt im Frühjahr und Frühsommer. Die Weibchen legen ihre gelblichen Eier in kleinen Gruppen in der Nähe von Blattlauskolonien ab. Nach dem Schlupf durchlaufen die Larven mehrere Entwicklungsstadien, bevor sie sich verpuppen und schließlich als Käfer schlüpfen. Überwintert wird meist als erwachsenes Tier, oft in Gruppen unter Laub, Rinde oder in Mauerspalten.