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Rotfuchs (Vulpes vulpes)

Der Rotfuchs (Vulpes vulpes) ist ein anpassungsfähiges und weit verbreitetes Raubtier aus der Familie der Hunde (Canidae). Er ist durch sein leuchtend rotbraunes Fell, die weiße Unterseite, die schwarze Färbung an Beinen und Ohren sowie den buschigen Schwanz mit weißer Spitze, auch Lunte genannt, gut zu erkennen. Rotfüchse erreichen eine Körperlänge von 60 bis 90 Zentimetern, eine Schwanzlänge von etwa 30 bis 50 Zentimetern und wiegen zwischen 4 und 10 Kilogramm.

Rotfüchse bewohnen eine Vielzahl von Lebensräumen, darunter Wälder, Felder, Wiesen und zunehmend auch städtische Gebiete. Sie sind vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv, opportunistisch und ernähren sich von kleinen Säugetieren, Vögeln, Insekten, Früchten sowie Abfällen.

Besonders bekannt ist der Rotfuchs für seine Intelligenz und Anpassungsfähigkeit. Er gräbt sich Baue oder nutzt verlassene Unterschlüpfe anderer Tiere als Ruhe- und Wurfplätze. Während der Paarungszeit im Winter lassen sich die typischen Rufe der Füchse, das sogenannte Fuchsrufen, oft hören.

Rotfüchse sind nicht gefährdet und spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem als Regulator von Beutetierpopulationen. Gleichzeitig können sie jedoch Krankheiten wie Tollwut und den Fuchsbandwurm übertragen, was sie für Menschen und Haustiere relevant macht.