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Waldmaus (Apodemus sylvaticus)

Die Waldmaus (Apodemus sylvaticus) ist ein kleines, flinkes Nagetier aus der Familie der Langschwanzmäuse (Muridae). Sie erreicht eine Körperlänge von etwa 8 bis 11 Zentimetern, einen Schwanz von ähnlicher Länge und wiegt zwischen 15 und 30 Gramm. Ihr Fell ist auf der Oberseite braun bis gelblich-braun und auf der Unterseite weißlich, was sie von anderen Mäusearten unterscheidet. Auffällig sind ihre großen Augen und Ohren, die an ihre nachtaktive Lebensweise angepasst sind.

Die Waldmaus ist weit verbreitet und bewohnt eine Vielzahl von Lebensräumen, darunter Wälder, Wiesen, Gärten und landwirtschaftliche Flächen. Sie ist ein Allesfresser und ernährt sich von Samen, Nüssen, Früchten, Insekten und gelegentlich kleinen Wirbeltieren. In der Nähe von Menschen kann sie Vorräte anknabbern und gilt daher manchmal als Schädling.

Waldmäuse sind geschickte Kletterer und Springer, die bei Gefahr blitzschnell in Verstecke flüchten. Sie spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem, indem sie Samen verbreiten und selbst eine Nahrungsquelle für viele Raubtiere wie Eulen, Füchse und Schlangen darstellen. Dank ihrer Anpassungsfähigkeit ist die Waldmaus nicht gefährdet und eine der häufigsten Mäusearten Europas.