Fasan (Phasianus colchicus)
Der Fasan (Phasianus colchicus) ist ein farbenprächtiger Hühnervogel aus der Familie der Fasanenartigen (Phasianidae). Ursprünglich in Asien beheimatet, wurde er in Europa eingebürgert und ist heute weit verbreitet. Männliche Fasane (Hähne) sind besonders auffällig mit ihrem schillernd bunten Gefieder in Grün, Gold, Rot und Blau, einem weißen Halsring (bei manchen Unterarten) und langen Schwanzfedern. Weibchen (Hennen) sind unauffälliger braun gefärbt, was ihnen gute Tarnung bietet. Fasane erreichen eine Körperlänge von 60 bis 90 Zentimetern, wobei der Schwanz etwa die Hälfte ausmacht.
Fasane leben in offenen Landschaften mit Feldern, Wiesen, Hecken und Waldrändern. Sie ernähren sich von Samen, Beeren, Insekten und kleinen Wirbeltieren. Ihre Fortbewegung erfolgt meist zu Fuß, aber bei Gefahr fliegen sie mit lautem Flügelschlag auf kurze Distanz.
Die Brutzeit beginnt im Frühjahr, und die Henne legt 8 bis 12 Eier in eine Mulde am Boden, die gut versteckt ist. Die Küken sind Nestflüchter und folgen der Mutter bereits kurz nach dem Schlüpfen.
Der Fasan ist ein beliebtes Wildtier und wird in vielen Regionen für die Jagd gezüchtet. Trotz seiner Anpassungsfähigkeit sind in manchen Gebieten Schutzmaßnahmen nötig, da intensive Landwirtschaft und Lebensraumverlust seine Bestände beeinträchtigen können.