Kuhreiher (Bubulcus ibis)
Der Kuhreihe ist ein kleiner bis mittelgroßer Reiher aus der Familie der Reiher (Ardeidae). Er erreicht eine Körperlänge von etwa 46 bis 56 cm und eine Flügelspannweite von 88 bis 96 cm. Sein Gefieder ist überwiegend weiß, während er in der Brutzeit gelblich-orangefarbene Schmuckfedern an Kopf, Brust und Rücken entwickelt. Der Schnabel und die Beine sind gelblich, zur Brutzeit oft orange oder rötlich gefärbt.
Kuhreiher sind vor allem in offenen, trockenen Landschaften wie Wiesen, Weiden und Feuchtgebieten zu finden, oft in der Nähe von Weidetieren wie Rindern oder Büffeln. Sie ernähren sich von Insekten, Würmern und kleinen Wirbeltieren, die sie häufig im Umfeld von großen Tieren aufscheuchen.
Ursprünglich in Afrika und Südasien verbreitet, hat der Kuhreiher seinen Lebensraum durch Anpassungsfähigkeit auf Amerika, Europa und Australien ausgeweitet. Er brütet in Kolonien, meist in Bäumen oder Schilfbeständen, und ist in weiten Teilen seines Verbreitungsgebiets häufig und nicht gefährdet.