Kohlmeise (Parus major)
Die Kohlmeise ist die größte und bekannteste Meise in Europa. Sie erreicht eine Körperlänge von etwa 14 cm und ein Gewicht von 16 bis 21 g. Ihr Gefieder ist unverwechselbar: Der Kopf ist schwarz mit weißen Wangen, die Brust und der Bauch leuchtend gelb mit einem schwarzen Längsstreifen, der bei Männchen breiter und markanter ist. Die Oberseite ist olivgrün, die Flügel tragen blau-graue Federn mit einem weißen Flügelstreif.
Kohlmeisen bewohnen Wälder, Parks, Gärten und Feldgehölze. Sie sind äußerst anpassungsfähig und ganzjährig in Europa anzutreffen. Ihre Nahrung besteht aus Insekten, Spinnen, Samen und Beeren. Im Winter besuchen sie häufig Futterstellen und nehmen dort gerne Sonnenblumenkerne und Fettfutter an.
Ihr melodischer Gesang und die vielfältigen Rufe machen die Kohlmeise leicht erkennbar. Sie nistet in Baumhöhlen, Mauerlöchern oder Nistkästen und zieht bis zu zwei Bruten pro Jahr groß. Aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit und ihrer weiten Verbreitung gilt die Kohlmeise als nicht gefährdet.