Weidenmeise (Poecile montanus)
Die Weidenmeise ist ein kleiner Singvogel aus der Familie der Meisen (Paridae). Sie erreicht eine Körperlänge von etwa 11 bis 12 cm und ein Gewicht von 9 bis 13 g. Ihr Gefieder ist schlicht, aber markant: Der Kopf ist mit einer schwarzen Kappe bedeckt, die Wangen sind weiß, und der Kehlfleck ist schwarz. Die Oberseite ist graubraun, die Unterseite hellgrau bis beige.
Weidenmeisen bewohnen vor allem feuchte Wälder, Auwälder, Hecken und baumbestandene Landschaften. Sie ernähren sich von Insekten, Spinnen und Samen, besonders im Winter. Oft sind sie in der Nähe von Bäumen mit Höhlen zu finden, da sie bevorzugt in selbstgehackten Baumhöhlen nisten.
Ihr Ruf ist ein leises, klagendes „piu-piu“ und sie singen ein zartes, melodisches Zwitschern. Die Weidenmeise wird leicht mit der Sumpfmeise verwechselt, unterscheidet sich jedoch durch feine Details im Gesang und Verhalten. Sie ist in Europa und Asien verbreitet und gilt trotz regionaler Rückgänge durch Lebensraumverlust insgesamt als nicht gefährdet.