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Kormoran (Phalacrocorax carbo)

Der Kormoran ist ein großer Wasservogel aus der Familie der Kormorane (Phalacrocoracidae). Er erreicht eine Körperlänge von 80 bis 100 cm und eine Flügelspannweite von bis zu 160 cm. Sein Gefieder ist überwiegend schwarz mit einem metallisch-grünlichen Schimmer. In der Brutzeit entwickeln adulte Vögel weiße Kopf- und Halsflecken. Auffällig ist sein langer, kräftiger Schnabel mit einem hakenförmigen Ende, ideal zum Fischfang.

Kormorane leben an Küsten, Seen, Flüssen und Feuchtgebieten. Sie sind ausgezeichnete Taucher und jagen Fische, indem sie unter Wasser kraftvoll mit den Füßen rudern. Nach dem Tauchen breiten sie oft ihre Flügel zum Trocknen aus, da ihr Gefieder nicht vollständig wasserabweisend ist.

Die Art brütet in Kolonien auf Bäumen, Felsen oder Inseln und legt ihre Nester aus Ästen und Pflanzenmaterial an. Kormorane sind in Europa, Asien, Afrika und Australien weit verbreitet. In der Vergangenheit stark verfolgt, haben sich ihre Bestände in den letzten Jahrzehnten erholt, was jedoch gelegentlich zu Konflikten mit der Fischerei führt. Sie gelten heute als nicht gefährdet.